02.11.2013 Besuch von Mama und Tante

Was lange dauert, wird endlich gut…

doch dazu mehr.

Nach vielen Anläufen, für Benitos Mama Dschiny und seine „Tante“ Cira einen Besuchstermin zu finden, hat es nach langer Zeit nun geklappt, und es waren ein wunderschöner Nachmittag, Abend und anschließender Morgen.

In der Vergangenheit hatten wir schon einige Termine für einen Gegenbesuch von Ute und Lothar mit Benitos Mama Dschiny und seiner Tante Circa abgestimmt, aber immer ist in letzter Minute etwas Unerwartetes dazwischen gekommen, so dass der Termin hoffnungsvoll auf ein anderes Mal verschoben werden musste. Umso mehr hat es uns alle gefreut, dass es nun diesmal wirklich geklappt hat.

Am frühen Freitagnachmittag trafen Ute und Lothar dann mit Dschiny und Cira bei uns ein, und die Wiedersehensfreunde von Benito war riesig. Trotz der schon längeren Zeit zwischen seinen ersten Lebenswochen, seinem letzten Zusammentreffen im März 2013 und dem neuerlichen Treffen jetzt, schien er sich bestens an unsere Gäste erinnern zu können. Er war richtig aus dem Häuschen, als Ute und Lothar ihn begrüßten. Angenehmes und Schönes vergisst man eben nicht.

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Benito und Dschiny

Im Anschluss an die erste Begrüßung machten wir uns dann mit allen vier Hunden auf einen gemeinsamen Begrüßungsspaziergang auf den Weg. Durch die herbstlichen Weinberge ging es dann auf das Hochplateau unterhalb des Hemsbergs und von dort aus in Richtung Odenwald, um dann über den Höhenweg oberhalb der Nordseite des Hambacher Tals wieder Richtung Heimat zu laufen.

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Bensheimer Weinberge im Spätherbst

Nachdem die Hunde ordentlich Zeit hatten, um sich näher bekannt zu machen und auch miteinander zu spielen, sind wir dann zum Haus zurück. Hier wartete auf die Hunde dann ihr Fressen und auf uns Zweibeiner Kaffee und Kuchen. So haben wir alle einen entspannten Nachmittag verbracht und die Zeit ist durch interessante Gespräche und lustige Anekdoten nur so verflogen.

Ehe man sich versah, war schon Zeit für das Abendessen und auch hier verging die Zeit wie im Fluge, so dass alsbald der abendliche Spaziergang für die Vierbeiner anstand. Zwischenzeitlich hatte es leider angefangen zu regnen, so dass der Abendspaziergang etwas kürzer und leider auch feuchter als vorgesehen ausfiel. Nachdem die Hunde abgetrocknet waren, zogen sich dann alle zur wohlverdienten Nachtruhe zurück.

Am nächsten Morgen haben wir dann alle erst einmal schön ausgeschlafen, bevor wir uns dann zum Frühstück im Esszimmer getroffen haben. Die Nacht war ruhig und die Hunde haben sich nicht gegenseitig aufgeschaukelt. Das vereinzelte Anschlagen unserer Cara haben Benito, Dschiny und Cira locker weggesteckt. Cara ist halt ein guter Wachhund und es kommt keiner unbemerkt am Haus vorbei oder hinein.

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Wetzende Wäller

Nach dem Frühstück ging es dann los zum Abschiedsspaziergang. Hier haben wir eine Runde in den Weinbergen zwischen Bensheim und Heppenheim gedreht, und Benito, Dschiny und Cira hatten nochmals Gelegenheit miteinander zu spielen. Cara ist schon älter und am Spielen mit anderen Hunden nicht mehr so interessiert. Das hat den anderen Drei aber keinen Abbruch getan, und sie haben die Zeit ausgiebig genutzt, in den Weinbergen herumzutollen und sich zu jagen.

Beeindruckt hat uns hier, wie sich dass Verhältnis zwischen Benito und seiner Mama Dschiny und seiner Tante Cira insgesamt verändert hat. Beim Wällertreffen in Dülmen 2012 war ihm ein deutliches Unbehagen beim Gruppenfoto mit seiner Mama anzumerken. Dschiny hatte damals kurz gegrummelt, als er ihr zu nahe kam, und sein Oberkörper neigte sich danach von seiner Mama weg. Auch im Besuch im März 2013 ließ er sich von seiner Mama und seiner Tante in den Ederauen noch zurecht weisen, als er zu aufdringlich wurde. Dies hat sich geändert, es ist jetzt eine Art gegenseitiger Respekt geworden und zeigt sich in den Aufforderungen zum gemeinsamen Spiel.

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Cira

Nach der Rückkehr hieß es dann Abschied nehmen. Aber wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen und sind sicher, dass dies nicht allzu lange dauern wird. Battenberg und Bensheim liegen schließlich nicht so weit auseinander und es findet sich sicherlich immer ein Grund für einen Besuch…

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Sohn und Mama