28.04.2013 Wällertreffen am Bodensee

Wällertreffen am Bodensee…

Da wir in diesem Jahr aus familiären Gründen nicht im Mai nach Peine zum bundesweiten Wällertreffen fahren können, hatten wir uns entschlossen, diesen Sonntag mit einem Spaziergang am Bodensee zu verbringen.

Um rechtzeitig in Bodman anzukommen, klingelte in aller Herrgottsfrühe der Wecker und es hieß für uns aufstehen. Marcel und Cara konnten länger schlafen, da sie nicht dabei waren, der Rest der Familie frühstückte und traf die letzten Reisevorbereitungen.

So ging es dann gegen 07.00 Uhr früh auf die Fahrt und nach rund 300 km trafen wir dann pünktlich zum Beginn des Spaziergangs in Bodman ein.

Dort wurden wir von den anderen Teilnehmern begrüsst und freuten uns, all die bekannten Gesichter wieder zu sehen. Benito traf seine Mama Dschiny und seine „Tante“ Cira, die ihm noch immer Respekt abnötigt. Große Freude herrschte auch beim Wiedersehen mit seinen Geschwistern Bo-Pablo vom Bambuswald und Bella Elli vom Bambuswald, wobei ihm Bella Ellie doch die liebere war…

Im Anschluss an die Begrüssungen ging es dann unter Führung von Christian mit seinem Wäller Argo auf den Weg. Die erste Zeit ging es zwar nicht steil, aber stetig bergan und so wurde in der Gruppe beschlossen, an einem über dem Bodensee liegenden Aussichtspunkt eine erste Rast einzulegen.

Danach ging es dann gemütlich weiter. Benito genoss das wilde Spiel mit seinen Artgenossen, aber achtete immer darauf, nicht zu weit weg von seiner „Herde“ zu sein. Da Laufen, Toben und Spielen durstig macht, gab es glücklicherweise einen Halt zum Wasserfassen. Wie man sehen kann, hatte Benito hier Bedarf an kühlem Nass….

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Benito am Wassertrog

Die letzten Meter bis zur Einkehr im urigen Gasthof „Zum Kranz“ waren dann schnell geschafft. Trotz erheblicher Enge (man kann nachvollziehen, wie sich Sardinen in Dose fühlen müssen) in dem für die Gruppe reservierten Raum herrschte eine ausgelassene und freundliche Stimmung. Hund lag an Hund und Zweibeiner saß an Zweibeiner. Das Essen entschädigte für die Enge und wir „Südhessen“ haben das erste Mal Dünnele gegessen. Das Dünnele ist eine Art Flammkuchen, das mit unterschiedlichen Belägen zu bekommen ist. Es hat sehr gut geschmeckt und der Gasthof zum Kranz ist immer einen Besuch wert.

Nach ausgiebiger Nahrungsaufnahme traten wir dann den Heimweg in Richtung Bodman an. Benitos Fokus verschob sich auf dem Rückweg von Bella-Elli zu Bonny, von der er nicht genug bekommen konnte. Die beiden rannten von hinten nach vorne und zurück. Jeder achtete darauf, dass der andere dran blieb. Wer einen zu großen Vorsprung hatte, wurde langsamer und wartete, dass der andere wieder herankommen konnte.

Wieder am Ausgangspunkt angekommen, platzierten sich alle Teilnehmer zum obligatorischen Gruppenfoto. Es ist immer schön, wenn das eine oder andere Foto existiert, das später die schönen Erinnerungen an den Grund des Fotos weckt.

Bevor es dann in verkleinerter Runde noch zum Ausklang in ein Bootshaus in Bodman ging, nutzte Benito nochmal die Gelegenheit zu ausgelassenem Toben mit Bonny.

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Benito und Bonny beim Toben

Um 18.00 Uhr beschlossen wir dann den Heimweg anzutreten. Benito und wir verabschiedeten uns von den restlichen Teilnehmer und gingen die Heimfahrt an…